Was die Presse sagt ...
28. November 2009 ( aus der sächsischen Zeitung ) Zunächst verfolgte er den Aufbau der Frauenkirche und des Neumarktes. Und immer wieder hat er die Loschwitzer Brücke - das Blaue Wunder im Fokus. Die Menschen, denen er begegnete, die verborgenen schönen Ecken, die er aufspürte, das Pulsierende, das er so festhielt - das alles hat er in einem Bildband zusammengefasst. Brückenmeister Jens Hirche, Denkmalpfleger Eberhard Münzner und Tom Pauls haben die Texte dazugetan. Und so ist unter dem schlichten Namen "Am Blauen Wunder" ein Buch entstanden, das man so leicht nicht aus der Hand nimmt.
„Am Blauen Wunder" Dass sie als technisches Denkmal auch sehr fotogen sein kann, belegt der neue Bildband von Klaus Willem Sitzmann „Am Blauen Wunder". Der Wahldresdner aus der Barockstadt Fulda hatte noch nie etwas von ihr gehört, bis er sie zur Flut 2002 das erste Mal sah und am 20. August das erste Foto von der gesperrten Brücke machte. Am 25. Oktober stellte er sich und sein Buch vor, das in der edition Sächsische Zeitung erschien.
Sitzmann kletterte für seine Aufnahmen auch auf die Pylone, stieg ins Flugzeug. Tausende Bilder sind so entstanden, die schönsten finden sich in dem 168 Seiten starken Buch wieder. Dazu Aufnahmen vom Umfeld, vom Schiller- und Körnerplatz, vom Fluss, vom Feiern. Ergänzt werden die Fotografien von Texten von Tom Pauls, Eberhard Münzner und Brückenmeister Jens Hirche.
Viele bezeichnen die 1893 erbaute, 146 Meter breite und 3800 Tonnen schwere Brücke mittlerweile - neben Zwinger und Frauenkirche - als drittes Wahrzeichen der Stadt. In seinem neuen Bildband zeigt er die Brücke, aber auch das Leben an beiden Ufern der Elbe aus bekannten und ungewöhnlichen Blickwinkeln und auf rund 300 Fotos. Sitzmann ist es meisterhaft gelungen, die Atmosphäre rund um das Bauwerk einzu-fangen. Wer nicht Dresdner ist, wird die Brücke mit dem ungewöhnlichen Namen und vielleicht auch die sächsische Metropole nach der Lektüre des Bandes lieben. Sitzmann ist ein Freund der klassischen Fotografie, der sein Bilder noch heute auf Zelluloid bannt. Aktuell hat er begonnen, die 80000 Fotos, die in Dresden entstanden sind, zu digitalisieren.
( aus der Fuldaer Zeitung) „Als Fuldaer ein solches Bauwerk wie die Dresdner Frauenkirche, die im Focus der Weltöffentlichkeit steht, mit meinen Mitteln im Ausland darstellen zu dürfen, das ist eine riesengroße Ehre für mich“, strahlt Klaus Willem Sitzmann (52). Der Fuldaer Fotograf hatte den Wiederaufbau der Kirche, die vor 60 Jahren durch alliierte Bomber zerstört worden war, zwei Jahre lang beobachtet und akribisch dokumentiert. Aus seinen Aufnahmen machte er mit viel Liebe ein spektakuläres Buch: „Die Dresdner Frauenkirche“ (edition Leipzig, 25 Euro). Queen Elisabeth II. von England hatte Sitzmann zur Veröffentlichung des Buches einen persönlichen Dankesbrief geschickt (unsere Zeitung berichtete). Aus den Bildern der Kirche entstand auch eine Wanderausstellung, die jetzt in der Kathedrale von Coventry in Beisein des Fotografen und mit einem Auftritt des Dresdner Philharmonischen Kinderchors feierlich eröffnet wurde. Coventry in Mittelengland war die erste Stadt, die 1940 von der deutschen Luftwaffe in Schutt und Asche gelegt worden war. Später entwickelten sich sehr freundschaftliche Beziehungen zwischen den beiden, vom Luftkrieg so geprüften heutigen Partnerstädten. „Die Briten waren beeindruckt von meinen Bildern -und ich von der freundlichen Aufnahme durch die Briten“, erzählte der Fotograf nach seiner Rückkehr. Die Ausstellung zeigt 55 Aufnahmen. Die Auswahl ähnelt derjenigen des Buches. Nach Coventry wird die Ausstellung, die der britische Dresden Trust und dessen Vorsitzender Alan Russell organisiert haben, auf dem Campus der altehrwürdigen Universität Cambridge und in den „Königlichen Saal der schottischen Architekten“ an der Universität Edinburgh gezeigt werden. Anfang Juni soll die Ausstellung in London zu sehen sein. Als weitere Stationen sind Oxford, Liverpool und Norwich geplant.
(Dresdner Morgenpost ) Der 2004 erschienene Bildband zum Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche des Fotografen Klaus Willem Sitzmann hat eine neue, aktualisierte Auflage erfahren. Als bislang einziger Titel auf dem Markt dokumentiert das Buch „Die Dresdner Frauenkirche. Dem Himmel näher“ (Edition Leipzig, 25 Euro) nunmehr auch die Weihe des im Oktober 2005 vollendeten Gotteshauses. Neben Fotografien vom überfüllten Neumarkt während des Festaktes {gr. F.) und von zahlreichen prominenten Gästen sowie von der Frauenkirche nach der Weihe gehört ein Grußwort des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, zu den Novitäten des Bandes.
( ISAX Literatur) Klaus Willem Sitzmann war mit der Kamera ganz oben auf der Frauenkirche dabei und berichtet über die spannenden Fotoarbeiten für das neue Buch. Gast: Landesbischof i.R. Volker Kreß
(Sächischer Bote) Die Gerüste sind gefallen. Laterne, Turmhaubc und Kreuz, die prächtige Steinkuppel mit den markanten Treppenhaustürmen haben sich ins historische Stadtbild zurückbegeben. August 2004: Die beiden letzten Jahre, die weltweit mit großer Aufmerksamkeit verfolgten Bauschritte und Festakte hat der aus Fulda stammende Fotograf Klaus Willem Sitzmann akribisch mit der Kamera festgehalten. (Sitzmann kam von der Wasserkuppe, Hessens höchstem Berg, in den Tagen der Flutkatastrophe nach Dresden - und blieb.) Täglich inspiriert die Frauenkirche den Fotografen zu neuen Motiven und Aufnahmen. Die Glockenweihe, Nacht der Kirchen, Schlußsteinsetzung oben in der Laterne, Richtfest des Abbundes. der Holztragekonstruktion der Turmhaube, die Kreuzsetzung - all dies und mehr zeigt dieser Bildband. Textbeiträge lieferten Landesbischofi.R. Volker Kreß, Baudirektor Eberhard Burger, der Herzog von Kent, Dr. Alan Russell vom Dresden Trust, London, Kammersänger Theo Adam, Prof. Achim Mchlhorn, Bauleiter Thomas Uhlmann, Rolf Hoppe, OB Ingolf Roßberg, Kameramann Ernst Hirsch, Peter Schamoni und viele andere.
Dem Himmel näher ( Dresdner Morgenpost ) Klaus Willem Sitzmann ist ein umtriebiger Mann. Viel unterwegs, meist mit der Kamera in der Hand, und dabei, zumindest in den zurückliegenden Jahren, immer ein Ziel vor Augen: die Frauenkirche. Kaum einen Stein des wieder erstandenen Gotteshauses gibt es, den Sitzmann nicht abgelichtet, keinen Blickwinkel, aus dem er es nicht aufgenommen hätte. Ein prachtvoller Bildband, jetzt in der edition Leipzig des Seemann Henschel Verlags erschienen, ist beeindruckendes Zeugnis seiner fotografischen Arbeit. „Dem Himmel näher“, so lautet der Untertitel des Buches. Und das ist nicht nur eine poetische Beschreibung des Wiederaufbaus dieser berühmten Kirche, die nach den Bombenangriffen vom 13. Februar 1945 zu Stein und Staub zerfiel. Es beschreibt auch die Euphorie, die von Sitzmann Besitz nahm, als er vor zwei Jahren und erstmals seit der Wende wieder nach Dresden kam. „Ich hatte im Fernsehen die furchtbaren Bilder von der Flut gesehen. Es hat mich gepackt, ich wollte etwas tun, helfen“, erinnert sich der Fotograf, gebürtig und bis 2002 wohnhaft in Fulda. Mit dem VW-Bus reiste er an, der in den folgenden Tagen zur fahrenden Wohnung umfunktioniert wurde. „Irgendwann war ich in die Innenstadt vorgedrungen, ging über die Brühische Terrasse, dann in die Münzgasse, von wo aus ich die Frauenkirche sehen konnte. Die Sonne kam von der Seite und beschien die Steine des entrüsteten Kirchenbaus und das Hauptgerüst darüber. So etwas hatte ich noch nie gesehen, es hat sofort gefunkt.“ Beim ersten Besuch blieb Sitzmann vier Tage, wenig später kam er ein zweites Mal. „Beim dritten Mal bin ich geblieben.“ Die Wohnung in Fulda wurde gekündigt, eine neue Heimstatt fand er in der Nähe des Blauen Wunders, das sein zweitliebstes Fotomotiv wurde. Klaus Willem Sitzmann fotografiert seit 30 Jahren. „Aber noch nie in dieser Zeit hatte ich so etwas wie ein Leitthema, das meine Arbeit bestimmt hätte. Ich erlebe das erst jetzt in Dresden. Die Frauenkirche hat mein lieben verändert.“ Weit mehr als 10 000 Aufnahmen sind seitdem entstanden, Stoff für eine ganze Serie von Büchern. Wenn Sitzmann fotografiert, verzichtet er auf allzu viel technischen Schnickschnack. Eine Minolta-Kleinbildkamera gibt ihm die Linse, durch die er festhält, was seinem Auge erscheint. Selbst ein Stativ benutzt er nur, wenn es gar nicht anders geht. Belichtungszeiten bis zu zwei Sekunden fotografiert er aus der Hand, an ein Kissen an der Hauswand gelehnt oder mit aufgestützten Armen. Eine Gabe, die Sitzmann neben einem guten Auge fürs fotografische Motiv in hohem Maß besitzt, ist Kommunikationsfähigkeit und Überzeugungskraft. Nur wenige Wochen nachdem er sich in Dresden niedergelassen hatte, waren die wichtigsten Kontakte geknüpft. Zum Baudirektor der Frauenkirche, Eberhard Burger, der ihm die Baustelle öffnete und ihn arbeiten ließ; zum Dresden Trust London und seinem Vorsitzenden Alan Russell, der für das Buch einen Aufsatz schrieb und obendrein den Kontakt zum Herzog von Kent herstellte, der dann ebenfalls zur Feder griff; zu Dresdner Prominenten wie Theo Adam, Rolf Hoppe und dem (mittlerweile verstorbenen) Siegfried Klotz, die ihm vor der Frauenkirche Modell standen und ebenfalls am Buch mitwirkten. Sitzmanns Buch ist eine Darstellung des Baugeschehens der vergangenen ein, zwei Jahre, beinah im Stil einer Reportage. Faszinierend sind die vielen Winkel, unter denen die Frauenkirche in den Blick des Betrachters kommt, sei es als Totale aus der Luft, vom Turm der Hofkirche oder des Rathauses aus fotografiert, sei es in Detailaufnahmen vom Baugeschehen in der Kuppel, sei es bei der Installation von Turmhaube und Kreuz, die in Phasen wiedergegeben ist. Ein Buch, das einen wichtigen Ausschnitt Dresdner Zeitgeschichte dokumentiert und auf ein starkes Echo stößt, nicht nur bei den Dresdnern. Großen Eindruck machte der Fotoband etwa in der Britischen Botschaft, was Klaus Willem Sitzmann Anfang des Monats sogar eine Einladung der Oueen in die Berliner Philharmonie bescherte, wo das Benefizkonzert für die Frauenkirche stattfand. „Tags darauf, vorm Hotel Adlon, bin ich recht nah an sie herangekommen. Ich durfte sogar fotografieren.“ Jeweils ein Exemplar des Buches, mit persönlicher Widmung und Dank, hat Klaus Willem Sitzmann mittlerweile an Bundespräsident Horst Köhler, den Herzog von Kent und, über die Britische Botschaft, an „Her Majesty Elizabeth II.“ geschickt. Klaus Willem Sitzmann: „Die Dresdner Frauenkirche“, edition Leipzig, 25 Euro. Sitzmanns Fotos sind außerdem über www.sitzmann-photo.de anzusehen.
( Sächsischer Bote ) K.W. Sitzmanns Bild-Text-Band jetzt mit Fotos von Frauenkirche-Weihe. „Der Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche hatte viele Fotografen. Klaus Willem Sitzmann ist unter ihnen unbestreitbar ein besonderer.“ So schreibt der evangelische Landesbischof Volker Kreß in seinem Geleitwort vom Mai 2004 zu dem Bild-Text-Band „Die Dresdner Frauenkirche - Dem Himmel näher“. Sitzmann, Jahrgang 1952 und gebürtiger Fuldaer, kam in den dramatischen Tagen des Hochwassers 2002 nach Dresden, um zu helfen. Und er ist geblieben. Wie viele andere auch nahm ihn der Wiederaufbau der Frauenkirche gefangen. Doch ihm hatten es vor allem jene Menschen angetan, die sich diesem beispiellosen Vorhaben so mit Leib und Seele verschrieben haben, die tätig waren für den Wiederaufbau wie auch auf der Baustelle. So ist es kein Zufall, daß die Edition Leipzig bereits jetzt eine zweite, überarbeitete und ergänzte Auflage dieses Sitzmann-Bandes vorlegen kann. Denn der Fotograf war natürlich auch dabei, als viele Tausend Dresdner zur festlichen Kirchenweihe den Neumarkt füllten und er fotografierte zahlreiche prominente Gäste dieses Festaktes. Damit kann bislang keines der vielen Frauenkirchen-Bücher aufwarten. „Und ganz glücklich bin ich darüber, daß der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, Worte zum Gruß für diese erweiterte Ausgabe des Buches geschrieben hat“, ergänzt Klaus Willem Sitzmann. Das Oberhaupt der Katholiken in Deutschland ist dabei in guter Gesellschaft, will sagen: Die Reihe der namhaften Autoren im Textteil ist lang. Zu lang, um alle hier anzuführen. „Die Dresdner Frauenkirche -Dem Himmel näher“ (Edition Leipzig) ist mit der aktualisierten Ausgabe von 2006 nun bundesweit sowie in Österreich und der Schweiz im Buchhandel erhältlich, und ab sofort auch beim Sächsischen Boten in Dresden, Devrientstraße 5.
Buchpräsentation - Die Dresdner Frauenkirche Der Wiederaufbau der Frauenkirche bewegt die Dresdner. Etwa vierzigtausend Menschen erlebten im Sommer vor Ort mit, wie die Turmhaube und das Kreuz aufgesetzt wurden. Ein Spezialkran hatte die 28 Tonnen schwere, hölzerne Turmhaube mit dem vergoldeten Kuppelkreuz in 71 Meter Höhe gehoben. 59 Jahre nach der Zerstörung ist die Dresdner Frauenkirche damit äußerlich wieder in voller Schönheit zu sehen. Klaus Willem Sitzmann war mit seiner Kamera ganz oben auf der Kirche und hat beeindruckende Fotos in dem Buch „Die Dresdner Frauenkirche“ zusammengefasst. Am 4. Oktober wird er sein Werk im Haus des Buches am Dr.-Külz-Ring in Dresden vorstellen. Als Gast spricht der Landesbischof im Ruhestand Volker Kreß. Beginn ist 20.15 Uhr.
( Dresdner Wochenkurier ) Frauenkirchen-Bildband aktualisiert Kurz nach der Weihe der Frauenkirche kommt Klaus Willem Sitzmanns Bildband „Dem Himmel näher“ in der zweiten, aktualisierten Auflage in die Regale. Ein Jahr hat es gedauert, bis die erste Auflage des Frauenkirchen-Bildbands „Dem Himmel näher“ von Dresdenliebhaber und Fotograf Klaus Willem Sitzmann vergriffen war. Pünktlich dazu legt er gemeinsam mit seinem Verlag Seemann Henschel die aktualisierte Neuauflage auf die Verkaufs tische der bundesweiten sowie schweizer und Österreicher-Buchhandlungen. Neu ist der Umschlag mit einem Foto nach der Weihe und zusätzliche Seiten mit Eindrücken vom Weihetag. Der Autor selbst zum neuen Buch: „Ganz glücklich bin ich darüber, dass der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Oberhaupt der deutschen Katholiken - Karl Kardinal Lehmann - Worte zum Gruß geschrieben hat. Er befindet sich in guter Gesellschaft.“ Damit weißt er auf die Besonderheit hin, dass die Bilder durch Gedanken bekannter Persönlichkeiten ergänzt werden, wie Rolf Hoppe oder Ernst Hirsch.
( Sächsische Zeitung ) Klaus Willem Sitzmann hält mit der Kamera die letzten Etappen beim Aufbau der Dresdner Frauenkirche fest. Der Zufall muss den Mann mögen. Der Fotograf Klaus Willem Sitzmann aus Fulda findet eines schönen Sommertages den Weg nach Dresden, findet Bauleute, die ihn mit in die Frauenkirche nehmen, findet Prominente, die ihm ihre Gedanken zum Bauwerk schreiben, und findet am Ende sogar einen Verlag, der das Ganze sofort zu drucken bereit ist. Nur Zufall? Eine große Portion Überredungstalent gehört wohl auch dazu. Und Begeisterung, eine Begeisterung, die ansteckend wirken kann. „Was Menschen hier fertig bringen, das ist unglaublich“, sagt Klaus Willem Sitzmann. „Ich wusste: Das musste ich festhalten. Ohne Kalkül. Wie es ausgehen würde, ahnte ich noch nicht.“ Sitzmann (52) war nach Sachsen gekommen, weil ihn die Fernsehbilder des Hochwassersommers beeindruckt und berührt hatten. Er hatte seinen Kleinbus mit leeren Säcken voll gepackt, hatte in Pirna und Grimma geholfen - und immer auch fotografiert. Ein Hobby, sagt er, sei das Fotografieren für ihn seit dreißig Jahren. Sitzmann hat Buchdrucker gelernt, Sozialpädagogik studiert und etliche Zeit in diesem Beruf gearbeitet. „Ich fotografierte zur Freude meiner Augen.“ Wirklich systematisch betreibt er das Hobby seit vier Jahren. Auf der Suche nach neuen Blickwinkeln .. Am 20. August 2002 machte Sitzmann die erste Aufnahme von der Frauenkirche in Dresden. Und blieb. „Nur wegen der Kirche. Es gibt keinen anderen Grund.“ Über 700 Tage lang begleitete Sitzmann mit einer einfachen Spiegelreflexkamera die letzten Etappen beim Wiederaufbau des Gotteshauses: wie die Glocken geweiht werden und die Gerüste fallen, wie der Schlussstein in der Laterne gesetzt wird und die Turmhaube auf die Glocke schwebt. Er fotografierte die Feiertage, und die Arbeitstage auch. Er umkreiste das Objekt auf der Suche nach immer neuen, überraschenden Blickwinkeln. So gerieten unter die Aufnahmen von dokumentarischem Wert auch manche poesievolle. Rund 150 wählte Sitzmann für die Veröffentlichung aus. 16 Prominente aus Dresden lieferten dazu einen Kommentar. Der Schauspieler Rolf Hoppe erinnert sich, wie er täglich mit seinem Hund rund um die Ruine der Frauenkirche spazieren ging. Der Sänger Theo Adam beschreibt, wie er als Junge bei einer sonnabendlichen Vesper in der Kirche im Chor sang. Der Intendant der Semperoper, Gerd Uecker, würdigt den Wiederaufbau als „ein zutiefst humanes Symbol, das an die Einsichts- und Lernfähigkeit des Menschen mahnt“. Mit Aufnahmen der neuen, wiedergewonnenen Stadt-Silhouette endet der Band. „Es war eine spannende und wunderbare Zeit“, sagt Sitzmann. „Die Phase der Veränderungen ist vorbei.“ Aber die nächsten deuten sich an. Mit Neugier und Interesse verfolgt Klaus Willem Sitzmann jetzt die Arbeiten am Neumarkt. „Ich werde wohl erst abreisen können, wenn er fertig ist.“
( Dresdner Wochenkurier ) Wie einem Umzug ein Bildband folgte. Frauenkirchenbücher gibt es und nach ihrer Fertigstellung wird es neue geben. Das ist ganz normal. Zwischendurch ist nun ein etwas anderes erschienen. Durch seine Liebe im Detail zum Blauen Wunder ist der Fotograf Klaus Willem Sitzmann den Dresdnern bekannt geworden. Doch er hat seine Zeit nicht nur an der Elbe verbracht. Seit seiner Ankunft in Dresden vor zwei Jahren ist er auch immer wieder um eine zweite große Leidenschaft geschlichen. Wie magisch angezogen hat er das Wachsen der Frauenkirche aus allen ihm möglichen Perspektiven auf Celluloid gebannt. Dabei ist er nicht nur buchstäblich auf dem Bauch gekrochen, sondern hat auch seine Höhenangst überwunden. Auf über 10.000 Bildern sind Eindrücke festgehalten, die es so nach Fertigstellung der äußeren Hülle kaum wieder geben wird. Um möglichst viele Frauenkirchenfreunde daran teilhaben zu lassen, hat sich der gebürtige Fuldaer ein Buch ausgedacht, dass ich nicht nur durch die Motive vom typischen Bildband unterscheidet: Eine Auswahl der Fotos hat der 52 Jährige bekannten Persönlichkeiten vorgelegt, die auf verschiedene Weise in Beziehung zur Kirche stehen und sie gebeten, eine Art Bildbetrachtung zu schreiben. So finden sich neben Sitzmanns eigenen Geschichten, Texte von Ernst Hirsch, Peter Schamo-ni, Rolf Hoppe, Theo Adam oder dem Herzog von Kent. „Die Dresdner Frauenkirche - Dem Himmel näher“ gibt es für 25 Euro im Buchhandel.
Der Junge aus Eichenzell zum sechsten mal in Dresden. Weitere Pressestimmen ...
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08. Dezember 2009 (aus der Blasewitzer Zeitung)
08. Dezember 2009 (aus der Fuldaer Zeitung)










Neuer Bildband zeigt Dresdens Herz von allen Seiten




Nach seinem Buch über den Wiederaufbau der Frauenkirche, aus dem eine große Wanderausstellung entwickelt wurde, hat der Fuldaer Fotograf Klaus Willem Sitzmann (54) ein zweites großes Dresden-Buch geschaffen. In dem Fotoband "Dresdens Herz" beschreibt er, wie das innerstädtische, barocke Herz der sächsischen Metropole wieder zu schlagen beginnt.