Sitzmann Fotografie


„It´s allright!“ 2008

  


Mit Amerika verbinde ich Elvis, Martin L. King, John F. Kennedy, Vietnam, Coca Cola und Woodstock: Joe Cocker, The Who, Jimi, Janis und die anderen.  Höre ich die Musik des Festivals, die einen unverkennbaren, speziellen Zeitgeist versprüht, will ich singen und tanzen.

 

Wenn ich aber an Vietnam denke, bin ich traurig und zornig zugleich. In der Vergangenheit gab es keinen Grund für mich die USA zu bereisen. Mich zog es nach Indochina. Dort nach Kambodscha und Vietnam und viele andere Plätze Südostasiens. Zahlreiche Reisen auch in Europa.

 

Jetzt gibt es Gründe! Ein Mann, dessen Name mir bis 2007 völlig unbekannt war, ein Politiker mit ganz eigenartig´ positiver, ja mitreißender Natur, rüttelt die Menschen auf. Schafft Laune auf Politik und Bereitschaft Veränderungen zu akzeptieren, auch wenn sie schmerzlich sein werden - Entbehrungen mit sich bringen. Vor allem im eigenen Land! Er macht in allen öffentlichen Reden deutlich, daß es keinen Sinn macht den Problemen zaghaft entgegen zu treten: Man will diesem Menschen und Politiker glauben. Eigentlich ungeprüft. Ein Phänomen!

 

Dieser Mann heißt Barack Obama!

 

Ich freue mich aufrichtig, daß Barack Obama der neue Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika geworden ist. Ich wünsche ihm alles Glück und dauerhaft Kraft, dieses Amt zu führen. Mein Wunsch ist es auch, daß das amerikanische Volk und wir, Bürger anderer Kontinente, fair sind, bei der Leistungsbeurteilung der ersten 100 Tage. Dieser Job im Weißen Haus dauert länger!

 

Und da ist noch ein Wunsch:

Ich wünsche mir, daß der neue Präsident der USA auf einem Deutschlandbesuch nach Sachsen kommt - in die Landeshauptstadt Dresden. Zusammen mit Horst Köhler unserem Bundespräsidenten. Ein entsprechender Brief ist bereits unterwegs ins Bundespräsidialamt in Berlin. Wenn dann noch Amerikas First Lady Michelle Obama und Eva Luise Köhler, unsere First Lady, ihre Männer begleiteten, das würde mir verdammt gut gefallen. Und nicht nur mir!

 

LETS COME TOGETHER AND TALK ABOUT ...

 

 

 

 

Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika,

Barack Obama, und seine Frau Michelle

unterwegs in Europa



Impressionen vom Obama Besuch in Prag





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Barack Obama übergab ich in Prag das sogenannte "Obama-Kärtchen". Der US Präsident schaute es an, lachte, steckte es ein und ging, umringt von Sicherheitskräften, weiter Menschen begrüßen.





 

Ein Paket (2 Bücher) auf Reisen

Klaus Willem Sitzmann schickt zwei Frauenkirche-Bücher mit Brief an Barack Obama



Klaus Willem Sitzmann

Schillerplatz 6

01309 Dresden


                                                                                 Dresden/Eichenzell, 18. Mai 2009



The White House

1600 Pennsylvania Avenue NW

Washington, D.C. 20500

USA 



To the President of the United States of America

 

Dear Mr. President.

When I heard that you are going to hold a speach at The Prague Castle I took my camera and drove from Dresden to the "Golden City". At this Sunday, April 5th it was great to have the experience of beeing at the Prague Castle. We had the chance to shake hands and time for a short conversation.

 

Just in time I gave you the "Obama-Kärtchen" which is named after you . You had a quick look, smiled at me and went on, to shake hands. I shouted at you: "See you in Dresden Mr. President ! And now, a few weeks later you are really coming to Dresden! The People of Dresden are looking forward to your visit.

 

Hopefully we will meet again.

 

Yours sincerly

Klaus Willem Sitzmann





Das Originaletikett im Innenteil

des Pakets




Das Sendeprotokoll


Klaus Willem Sitzmann:


"Die Dresdner Frauenkirche -

Dem Himmel näher"


Zwei Frauenkirchen-Bildbände waren unterwegs ins Weiße Haus. Am 8.6.2009, wenige Stunden nach Rückkehr des Amerikanischen Präsidenten aus Kairo, Dresden, Buchenwald und der Normandie, erreicht das Bücherpaket das Weiße Haus in Washington D.C. (Siehe auch Sendeprotokoll)




Fulda aktuell:

Story des Lebens

Der Fotograf Klaus W. Sitzmann traf die Obamas in Prag

von CHRISTOPHER GÖBEL

 

 

Klaus Willem Sitzmann drückt Barack Obama die Hand. In Prag - Ein ganz besonderer Augenblick im Leben des Fuldaer Fotografen.

 

Prag/Fulda/Dresden. Mit frenetischem Jubel empfingen Zehntausende den US-Präsidenten Barack Obama und dessen Gattin Michelle in der vergangenen Woche in Prag. Obama redete vor 30.000 Menschen im „Hradschin“, der Prager Burg, von einer „Welt ohne Atomwaffen“.

 

Er sprach davon, dass atomare Waffen keinesfalls in die Hände vonTerroristen gelangen dürften, von einer geplanten, globalen Nuklear-Konferenz und verurteilte die jüngsten Raketenstarts in Nordkorea. „Wir werden damit anfangen, unser Atom-Waffenarsenal zu reduzieren“, versprach der Präsident der jubelnden Menge. Einer der Jubelnden war der Fuldaer Fotograf Klaus W. Sitzmann, der zurzeit in Dresden wirkt. Er hatte es geschafft, sich in die erste Reihe zu stellen,um auf Tuchfühlung mit dem mächtigsten Mann der Welt zu kommen. „Die Aufregung wuchs an, Stöße von Ellebogen links, rechts und im Rücken. Nicht von vorn“, erzählt der Fuldaer Fotograf. Es herrschte eine unerträgliche Spannung.

 

„Dann endlich: So wie es kein Chor hinbekommt, schreien 30.000 Kehlen: Obama, Obama!“, erinnert sich Sitzmann. Michelle Obama, die „First Lady“, ist dabei. Hand in Hand gehen sie winkend auf der Bühne ein paar Schritte. Sie verlässt die Szene – der Präsident der Vereinigten Staaten beginnt seine Rede, die schon jetzt als eine historische gilt. Er spricht etwa 35 Minuten. Dann kehrt Michelle zurück auf die Bühne. Sie winken den jubelnden Menschen zu. Danach schütteln sie, umgeben von Sicherheitsleuten, zahlreiche Hände und wechseln einige Worte.


Ganz starker Wunsch

 

„Inzwischen bin ich ganz ruhig, lasse die Kamera am Gurt baumeln, stecke das Mobiltelefonweg, ebenso das Diktiergerät für die Obama-Rede und spüre plötzlich den ganz starken Wunsch, diese Hände zu schütteln“, erzählt Sitzmann begeistert. „Es kommt dazu. Barack Obama ergreift seine ausgestreckte Hand, fest und lange,mit ebenso langem Augenkontakt und es werden auch Worte gewechselt. Welche – ich weiß es nicht mehr. Die Zeit ist um,nebenmir ausgestreckte Hände. Die Sicherheitsleute haben zu tun.“

 

Wie ein Blitz trifft ihn die Erinnerung an sein „Obama-Kärtchen“. Sitzmann reißt es aus der Tasche und ruft zeitgleich in den Jubel und das Getöse hinein: „Mr. President!“ Für den Fuldaer Fotografen unfassbar, dreht sich Obama um, sieht dessen ausgestreckte Hand mit einem Papierstreifen darin, streckt seine entgegen und nimmt es an. „Der Präsident schaut kurz darauf, dann zu mir herüber, lacht und ich rufe ihm in diesem Augenblick zu: See you in Dresden, Mr. President!“ Eigentlich reicht ein derartiges Erlebnis an einem Tag. Michelle Obama, Amerikas First Lady, drückt der Dame neben mir die Hand.Dann darf ich ihre Hand fassen, stets Blickkontakt in freundliche und fröhliche Augen. „Was für einTag – was für ein Erlebnis! Wenn die Bilder etwas werden, denke ich so bei mir, dann ist das die Story meines Lebens“, schließt Klaus W. Sitzmann seine Erzählung.




Sächsische Zeitung am 09.04.2009:

„Klaus Willem Sitzmann trifft Barack Obama in Prag“


Wir sehen uns in Dresden, Mister President!


Der Fotograf Klaus W. Sitzmann ist Fan von US-Präsident Barack Obama. So reiste er am letzten Wochenende nach Prag, um Obama live zu erleben. Schon um vier Uhr früh war er vor Ort, um ganz vorn stehen zu können. Für die SZ schreibt er seine Eindrücke exklusiv auf. Seit November 2008 pflegt Sitzmann seine Obama-Internetseite. Darauf äußert er den Wunsch, dass Barack Obama mit Bundespräsident Köhler nach Dresden kommt.

 

Die Aufregung wuchs an, Stöße von Ellenbogen links, rechts und im Rücken. Nicht von vorn – da war nur der Sicherheitsausgang und das Rednerpult des Präsidenten, der irgendwann auf die Bühne kommen sollte. Unerträgliche Spannung in der 10-Uhr-Sonne vor der Prager Burg.

 

Dann, kein Chor kriegt das hin, der Einsatz von 30000 Menschen: Jubel und Obama, Obama! Die First Lady ist dabei, Hand in Hand gehen sie winkend auf der Bühne ein paar Schritte.

 

Michelle Obama verlässt die Szene, der Präsident der Vereinigten Staaten beginnt seine Rede, die schon jetzt als eine historische gilt. Seine Vision: Eine Welt ohne nukleare Waffen! Die Rede dauert etwa 35Minuten. Michelle Obama kehrt zurück auf die Bühne. Sie winken den jubelnden Menschen zu. Danach schütteln sie, separat, umgeben von Sicherheitsleuten, zahlreiche Hände und wechseln einige Worte.

 

Inzwischen bin ich ganz ruhig, lasse die Kamera am Gurt bammeln, stecke das Mobiltelefon weg, ebenso das Diktiergerät für die Obamarede (man hatte ja zuvor drei Hände) und spüre plötzlich den ganz starken Wunsch, auch diese Hände zu schütteln.

 

Es kommt dazu. Barack Obama ergreift meine ausgestreckte Hand, fest und lange mit ebenso langem Augenkontakt, und es werden auch Worte gewechselt. Welche, ich weiß es nicht mehr. Die Zeit ist um, neben mir ausgestreckte Hände – die Sicherheitsleute haben zu tun. Wie ein Blitz trifft mich die Erinnerung an das Obamakärtchen. Ich reiße es aus der Tasche und rufe zeitgleich in den Jubel und das Getöse hinein: „Mr. President!“

 

Unfassbar, er dreht sich um, sieht meine ausgestreckte Hand mit einem Papierstreifen darin, streckte seine entgegen und nimmt es an. Schaut kurz darauf, dann zu mir herüber, lacht und ich rufe ihm in diesem Augenblick zu: „See you in Dresden, Mr. President!“. Die Sicherheitsleute hatten keine Chance. Eigentlich reicht so etwas an einem Tag. Michelle Obama, Amerikas First Lady, drückt der Dame neben mir die Hand. Dann darf ich ihre Hand drücken – stets Blickkontakt in freundliche und fröhliche Augen. Was für ein Tag, was für ein Erlebnis. Wenn die Bilder etwas werden, denke ich, ist dies die Story meines Lebens.




Klaus Willem Sitzmann sieht Barack Obama in Dresden.


In 2-3 Jahren?


Wahnsinn: Er ist schon in 4 Wochen in der sächsischen Landeshauptstadt!





Barack Obama kommt tatsächlich nach Dresden!


"Nun geht ihr Wunschtraum in Erfüllung, Herr Sitzmann" - sind die freundlichen Worte zahlreicher Dresdner die mich anriefen und auch zu verstehen gaben, das sie sich echt mit mir freuen.


Natürlich geht mir einiges durch den Kopf, in diesen Tagen. Seit November 2008 beschäftigt mich das Thema Regierungswechsel in den Vereinigten Staaten und Barack Obama nachhaltig. Dann die Begegnung in Prag, mit der Überreichung des "Obamakärtchens", was oben zu sehen ist.


Nun, alle Welt weiß, das der US-Präsident ein Internetfreak ist und das veranlasst mich, für möglich zu halten, daß Präsident Barack H. Obama einen Blick auf die nach ihm benannte Webseite geworfen hat. Und nun, vier Wochen nach Prag, geht wie ein Ruck durchs Land: Obama kommt am 4. und 5. Juni 2009 nach Dresden!


In Hamburg wie in meiner Heimatstadt Fulda, wissen es die Menschen und freuen sich für Dresden. Mein ehemals großer Wunsch und das "Kärtchen", mögen einen ganz kleinen Beitrag geleistet haben. Aber darauf kommt es nicht an. Die Geschichte, die Schönheit dieser Stadt und die Menschen haben es bewirkt: Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika und seine Gattin Michelle kommen nach Dresden, kommen nach Elbflorenz.


Mich macht das froh und ich freue mich sehr auf ein Wiedersehen.


Klaus Willem Sitzmann

Dresden, 10. Mai 2009



Ergänzung: Michelle Obama hat beim 1. Besuch Ihres Mannes, dessen Programm in Dresden äußerst straff angelegt war, darauf verzichtet, ihn an die Elbestadt zu begleiten. Sie wird beim nächsten Mal gewiss dabei sein.


Es wird ein nächstes Mal geben!




Aus meiner Heimat Fulda wird berichtet:



Der Fuldaer Fotograf Klaus W. Sitzmann, der zurzeit in Dresden wirkt, hatte jetzt die Begegnung seines Lebens: Bei seiner Europa-Rede in Prag war Sitzmann mit seiner Kamera hautnah bei US-Präsident Barack Obama und der First Lady Michelle dabei. Über sein außergewöhnliches Erlebnis und seine Präsidenten-Einladung nach Dresden berichtet der Fuldaer Fotograf auf Seite 15 ...



 


Die Sächsische Zeitung berichtet:

Wenn ein Präsident zur Herzensangelegenheit wird!


Klaus Sitzmann wünschte sich einen Staatsbesuch von Barack Obama in Dresden und schrieb dafür sogar an Horst Köhler. Nun scheint sich der Traum zu erfüllen.

 

Vor reichlich vier Monaten schrieb der Dresdner Fotograf Klaus Willem Sitzmann einen Brief an den deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler.

 

Betreff: "Herzensangelegenheit ersten Ranges!" In den folgenden Zeilen schwärmte er von der Schönheit seiner zweiten Heimat (die erste Heimat des Wahldresdners ist die Barockstadt Fulda), von einer Stadt "reich an Geschichte und Symbolkraft" und schlug vor, dass Barack Obama bei einem seiner nächsten Staatsbesuche doch einen Zwischenstopp in Dresden einlegen könnte.

 

Klaus Willem Sitzmann ist vom Stil und den politischen Inhalten des Präsidenten seit geraumer Zeit stark beeindruckt, auch von dessen Esprit und außergewöhnlichen Charisma. Für ihn hat er eine Internet-Seite eingerichtet und dort Lobeshymnen auf den Staatsmann veröffentlicht: "Ein Politiker mit ganz eigenartig positiver, ja mitreißender Natur, rüttelt die Menschen auf." Für ihn reiste er im April auch nach Prag, um ein Foto zu erhaschen. Es klappte. Klaus Willem Sitzmann kehrte mit einem Dutzend Nahaufnahmen von Barack und Michelle Obama zurück. Noch euphorischer als vorher. Ein Erlebnis, das eigentlich nicht zu übertreffen ist. Hätte Klaus Willem Sitzmann gestern nicht erfahren, dass sein Wunsch vielleicht schon in wenigen Wochen Realität wird. "Am Morgen klingelte ständig mein Telefon und Freunde erzählten mir, dass Obama kommt", sagt er.

 

Noch kann er nicht richtig glauben, dass sein Wunsch so schnell wahr werden könnte, schließlich hat er bis heute keine Antwort auf seinen Brief an Horst Köhler erhalten. "Aber ich würde mich natürlich riesig freuen", sagt der 56-Jährige und stellt schon einmal die Dresden-Tour des Präsidenten zusammen: Neumarkt und Frauenkirche müssen dabei sein, klar. Danach könnte Obama über die Brühlsche Terrasse hinüber zur Semperoper spazieren. "Und er müsste über das Blaue Wunder fahren und sehen, wie schön die Elbhänge hier sind", sagt er. Vorausgesetzt natürlich, im Protokoll ist ein bisschen Luft für Ausflüge vorgesehen, fügt Sitzmann hinzu. Er selbst würde sich am Besuchstag gern an die Fersen des Präsidenten hängen und wachsam sein. Genau wie bei seinem erfolgreichen Blitzbesuch in Prag.

 

Eines aber ist gewiss, so Sitzmann: "Die Prag-Bilder mit Michelle und Barack Obama werden kaum zu toppen sein".

 

Von Doreen Hübler, Sächsische Zeitung am 7. Mai 2009





Fulda aktuell:

Eichenzeller Glück

Erlebnisse bei Barack Obamas Dresden-Besuch




Eichenzell/Dresden. Bei seinem kürzlichen Deutschland-Besuch war US-Präsident Barack Obama in der sächsischen Landeshauptstadt zu Gast. Und auch der Fuldaer Fotograf Klaus. W. Sitzmann, der zurzeit in Dresden lebt und arbeitet, sah den "mächtigsten Mann der Welt" nach dessen Prag-Besuch vor einigen Monaten dort wieder. Zeitungs- und Fernsehberichten über Sitzmanns "Obama-Erlebnis" erreichten auch die alte Heimat des Fotografen, die Region Fulda."Welcome Mr. President" hieß beispielsweise eine MDR-Sendung über Sitzmann. "Prag war wunderbar, ich hatte tolle Bilder gemacht - und das sollte erst einmal genügen. Doch dann hagelte es Überschriften: Obama kommt nach Dresden! Wahnsinn - mein Wunschtraum geht in Erfüllung" erzählt der Fuldaer Fotograf.

 

Der Tag kam, die Dresdner Innenstadt war komplett dicht. Kameras und Scharfschützen belagerten zahlreiche Gebäude. In der gepanzerten Limousine kam Barack Obama den kurzen Weg vom Schloss zur Frauenkirche - schade für Sitzmann und einen Kollegen, die Posten bezogen hatten, um Obama auf diesem Weg zu fotografieren. "Egal, auch die Fotos von der Präsidentetn-Limousine sind einmalig", sagt Sitzmann. Und wie der Zufall es wollte. In der Menge auf dem proppenvollen Platz mit Riesenleinwand waren auch die drei Eichenzeller Waltraud und Bernd Günder sowie Norbert Latsch, die zu ihrem neunten Dresden-Besuch in der Landeshauptstadt weilten.

 

"Dort oben ist der Klaus auf der Leinwand!", rief Waltraud Gründer, als sie Sitzmann in einem TV-Beitrag erkannte. Und kurz danach erschien Barack Obama auf eben dieser Leinwand.

 

Klaus Willem Sitzmann, die Gründers und Norbert Latsch tauschten sich über Obamas Dresden-Besuch dann noch im "U-Boot" aus - und staunten nicht schlecht über einen weiteren Eichenzeller Besucher in Sachsen. "Bei einem kühlen Gläschen machten wir das Eichenzeller Glück in Dresden perfekt", erinnert sich Klaus Willem Sitzmann.






Die Dresdner Morgenpost schreibt:

Toll!, "Ich habe Obama nach Dresden geholt"



Fotograf Klaus Willem Sitzmann (56) hatte einen Traum: Barack Obama muss seine große Liebe Dresden kennenlernen! Kurzerhand lud er den mächtigsten Mann der Welt nach Elbflorenz ein. ( Eine "leichte" aber gut gemeinte Übertreibung der Dresdner Morgenpost am 30.5.2009 möchte ich an dieser Stelle anmerken)

 

Zur Flut 2002 "strandete" Klaus Willem Sitzmann in Dresden. Der Fuldaer (Hessen) verliebte sich in die Stadt und blieb. Ähnlich groß war seine Begeisterung für Barack Obama. Was lag näher, als beides zu vereinen? Obama sollte Dresden besuchen! Er richtete eine Internetseite ein und druckte Kärtchen, mit denen er für seinen Traum warb, Obama nach Dresden einzuladen. Er überlegte sogar, nach Washington zu fliegen, um dort an Obama ranzukommen. Doch dann kam ihm Mister President entgegen: Am 4. und 5. April 2009 war er in Prag.

 

Sitzmann überlegte nicht lange und fuhr hin. Zwei Tage spähte er die Gegend aus, um sich einen Plan zurechtzulegen, wie er möglichst nahe an den Präsidenten herankommt. Und es glückte! Er schaffte es in die erste Reihe, genau vor der Bühne, auf der Obama seine Rede hielt. In der Tasche hatte der Fotograf die Einladungskärtchen. Nach der Rede schüttelte der Präsident Volkes Hände. Auch die von Sitzmann. "Ich drückte Barack Obama und seiner Frau Michelle die Hand", erinnerte er sich. Dann zückte er sein "Obama-Kärtchen" und reichte es dem Präsidenten. "See you in Dresden, Mister President", rief Sitzmann ihm noch zu. Die Einladung war angekommen! Der Fotograf glaubt zwar nicht, dass der Präsident allein wegen dieser Einladung nach Dresden kommt. "Aber vielleicht hat sie ein wenig dazu beigetragen", schmunzelt er.

 

Jetzt plant er seinen nächsten Streich. Schließlich will er wieder ganz näh an den bestbewachten Mann der Welt heran: "Ich will ihn fragen, ob er das nach ihm benannte "Obama- Kärtchen" gelesen hat und auf der Einladungs-Internetseite war?" Auch wenn das angesichts der extremen Sicherheitsvorkehrungen unmöglich scheint, hat er schon einen Plan.


Frei nach dem Motto: Yes we can!


Aus der Morgenpost vom Samstag, den 30. Mai 2009