Dresden Weltkulturerbe
Jede Stadt hat ihre Eigenheiten, speziellen Charme, Berühmtheiten und Kuriositäten. Dresden, auch Elbflorenz genannt, war und ist besonders reich an Superlativen im Bereich Geschichte, Kunst und Kultur. Wer August der Starke hört, Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, Erich Kästner oder Karl May, Gottfried Semper und George Bähr - der weiß, wo er sich befindet. Für die große Bekanntheit der Stadt haben aber auch die "Alten Meister" wie Rembrandt, Tizian, Rubens und Raffael mit "seiner" Sixtinischen Madonna, u.a.m. ihren Beitrag geleistet, so wie die "Neuen Meister" auch. Komponisten wie Carl Maria von Weber und Heinrich Schütz, der Kirchenmusiker, gaben der Stadt Klang und Ansehen. Begriffe wie Bastei, Festung Königstein, Elbsandsteingebirge oder Sächsische Schweiz, führen uns in eine wunderbare Natur- und Felsenlandschaft, die schon die Maler der Romantik entdeckt hatten: Caspar David Friedrich, Ludwig Richter, Adrian Zingg u.v.m. Zu diesem Thema legte ich im Jahre 2008 den Bildband "Auf dem Malerweg-Impressionen aus der Sächsischen Schweiz" in Dresden vor. Das Dixie Festival Dresden, das sich alljährlich auf den Straßen, Plätzen und Hallen von Elbflorenz ausbreitet: auf der Brühlschen Terrasse, am Elbufer, auf der Augustusbrücke, dem Theaterplatz, drüben am Goldenen Reiter und hüben um die Frauenkirche herum - fasziniert jedes Jahr Hunderttausende immer wieder.
Wer kennt nicht den Zwinger mit dem Kronentor, das Georgentor und das Residenzschloss. Die Kunstakademie mit der Zitronenpresse und der Fama darauf. Und wer an Dresden denkt, sieht auch das Schokoladenmädchen und den Dresdner Stollen vor sich. Auch sei der Strietzelmarkt, alljährlich zur Weihnachtszeit, an dieser Stelle genannt. Die Jahrhundertflut 2002 konnte all das nicht zerstören. Sie hat bewirkt, dass die Menschen zusammenstanden, sich gegenseitig bis ans Ende ihrer Kräfte halfen und ganze Stadtteile wieder aufbauten. Die Schönheit Dresdens, natürlich durch die Rückkehr der Frauenkirche noch glanzvoller geworden, blieb nicht unbemerkt. Elbflorenz bekam den Weltkulturerbetitel verliehen und wieder aberkannt - wenige Jahre danach. Eine Brücke, beschlossen vom Souverän Volk, wurde gebaut und verkratzte das schöne Bild. Bürokraten holten daraufhin den Titel zurück in die Akten. So richtig geschadet hat das Dresden nicht. Die Menschen, die mit dem Herzen und wachen Augen auf Elbflorenz blicken, sehen über den Verlust hinweg, wissend: alles im Leben gleicht sich wieder aus. Dresden, Frühjahr 2010 |






Dresden - Weltkulturerbe für kurze Zeit
Große Namen wie Semper Oper, Sächsische Staatskapelle und Kreuzchor, Fritz Löffler und "Das Alte Dresden", Fürstenzug, Stallhof, Kreuz- und Hofkirche sind untrennbar mit Elbflorenz verbunden. Hunderttausende haben das Grüne Gewölbe, Albertinum, die Gemäldegalarie "Alte Meister" - "Neue Meister" im Semperbau/Sempergalarie besucht und sich faszinieren lassen.