Sitzmann Fotografie


Das Blaue Wunder

 

Die Stahlkonstruktion, die im Jahre 1893 fertig gestellt wurde, ist in ihrer Art bis heute unerreicht. Ursprünglich "König-Albert-Brücke" genannt, heißt das "Blaue Wunder" offiziell Loschwitzer Brücke. Sie verbindet die Dresdner Stadteile Loschwitz und Blasewitz. Je nach Licht und Tageszeit verändert das Blaue Wunder sein Gesicht und bietet Photographen ständig reizvolle Motive.

 

Vor allem auch dann, wenn die historischen Raddampfer der Sächischen Dampfschiffahrt die Brücke passieren.

 

Hier am Blauen Wunder beginnt alljährlich das bunte Treiben des berühmten Elbhangfestes. Im Jahre 2003 fand das von Klaus Willem Sitzmann initiierte erste Brückenfest "Brückenschlag" statt. Die Durchführung des Brückenschlags wäre ohne die Hilfe der Gastwirte am Blauen Wunder nicht möglich gewesen. Es war ein schönes Fest.

 


  

 

  

 

 


 

So schön wurde die Loschwitzer Brücke angestrahlt. Ganze 2 Stunden lang.

 

2010 wird sich entscheiden ob das Blaue Wunder allabendlich mit " Licht ohne Ende" angestahlt wird.

 

 

 

Buchpremiere im Schillergarten

Klaus Willem Sitzmann legt seinen fünften Bildband vor

Der Verlag: edition Sächsische Zeitung


Der SCHILLERGARTEN macht eine Ausnahme und öffnet am Sonntag, 25.10.2009, bereits um 9.30Uhr früh. Kurz nach 10Uhr ist der Hauptraum vor der exklusiv gestalteten Theke dicht gefüllt mit Gästen unterschiedlichster Profession. Einige finden gerade noch Stehplätze und dann erklingen auch schon die Rhythmen der Band „Two Hots“. Die Großleinwand zeigt ein Buchcover. „Am Blauen Wunder“ ist zu lesen, ein Bildband. Der Autor: Klaus Willem Sitzmann. Der Fotograf aus Fulda ist seit fast 7 Jahren am Blauen Wunder – lebt und arbeitet hier.

 

Herr Hilpert von der Sächsischen Zeitung ergreift nun das Wort und begrüßt die zahlreichen Gäste. Er erklärt, dass der Einleitungstext von Tom Pauls stammt, die Bildlegenden von Denkmalpfleger Eberhard Münzner und der Text im hinteren Teil des Werkes, zum Thema Geschichte, von Jens Hirche. Danach richtet Herr Hilpert seine erste Frage an Klaus Willem Sitzmann, der am 20. August 2002 am Blauen Wunder sein 1. Foto in Dresden schoss. Sitzmann erzählt vom Brückenschlag 2003, ein Fest ein Jahr nach der Flut, dass er initiiert hatte und mit den Gastwirten, beidseits der Elbe, zusammen durchführte. Es wurde über die vielen Begegnungen Sitzmanns mit dem stählernen Koloss gesprochen, die bei jedem Wetter, unterschiedlichstem Licht, unten, auf der Fahrbahn, oder ganz oben unter dem Pylonendach stattfanden.

 

Herr Hilpert wollte wissen, ob das Blaue Wunder in all den Jahren ständiges Thema gewesen sei, oder andere auch Bedeutung gehabt hätten? Eindeutig - ja! Für den Fotografen aus dem Hessenland gab es von allem Anfang bis heute ein zentrales Thema: Der Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche und des Neumarktes. Und so legte SITZMANN bereits 2004 nach Fertigstellung der Außenkirche, den Bildband:

 

"Die Dresdner Frauenkirche – Dem Himmel näher“, vor.

 

Dieses Buch, beim Seemann Verlag Leipzig erschienen, ging damals in den gesamten deutschsprachigen Raum und war zu diesem Zeitpunkt, das erste seiner Art überhaupt. Inzwischen sind weit über 70.000 Fotografien, Abzug mit Negativ, entstanden. Ein Großteil dokumentiert die Wiedergeburt des Dresdner Zentrums, das vor über 60 Jahren zerstört wurde.

 

Weiter im morgendlichen Programm.

 

Herr Hilpert kündigt erneut die Band „Two Hots“ an, die Beschwingtes zum Besten geben. Gelegenheit die Blicke schweifen zu lassen. Da sieht man viele junge Gesichter, aber auch zahlreiche Leute aus Kunst und Kultur. Prof. Dr. H.J. Neidhardt ist gekommen, sowie Prof. Horst Schuster, Museumsdirektor a.D. Matthias Griebel und Ernst Hirsch nebst Gattin. Prof. Dr. Ingo Zimmermann ist Gast, so wie Dr. Thorsten Tonndorf von DRESDEN-BUCH und Reinhard Decker, langjähriger Vorsitzender des Elbhangfestvereins. Weiter Thomas Polenk, verantwortlicher Mitarbeiter des Dresdner Johanneums u.v.m. Aber auch Gäste aus Eichenzell, dem Heimatort des Fotografen Sitzmann und Freunde aus Frankfurt am Main und den Niederlanden.

 

Die Großleinwand zeigt nach der flotten Musikeinlage einige Bilder aus dem neuen Buch: „Am blauen Wunder“. Konzeptionist und Autor Klaus Willem Sitzmann kommentiert einige Fotografien, erzählt Geschichten dazu. Denkmalpfleger und Kenner der Dresdner Geschichte Eberhardt Münzner ergreift nun das Wort und referiert über die Historie der berühmten Loschwitzer Brücke. Ein spannender und gekonnter Beitrag – die Menschen hören gespannt und interessiert zu. Ein tolles Finale. Gegen 11.45Uhr endet die Veranstaltung mit Klängen von „Two Hots“.

 

Nadine Graupner

 

 




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Klaus Willem Sitzmann

und das Blaue Wunder in Dresden

Fotografien eines Wahrzeichens. Ein Bildband entstanden mit

der edition Sächsische Zeitung.

Weitere Informationen unter www.editionSZ.de